Im Schutz
der Gebirgskette Sierra de Gredos befindet
sich Ávila, eine Stadt, die von
der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt
wurde. Hinter den Stadtmauern dieser Provinzhauptstadt
in Kastilien-León versteckt sich
ein wertvoller Komplex aus Kirchen und Palästen
im Renaissance-Stil, die von der Blütezeit der Stadt
als Zentrum der Textilproduktion zeugen. Als Wiege der Heiligen
Theresia von Ávila besitzt die Stadt
sowohl innerhalb als auch außerhalb ihrer Stadtmauern
eine Vielzahl von Sakralbauten, die in Verbindung mit
dem Leben der Mystikerin stehen.
Die Umwallung
der Stadt entstand im Mittelalter. Sie diente der Kontrolle
von Lebensmitteln und Handelsgütern, die in die
Stadt gebracht wurden, der Verteidigung und dazu, die
Stadt von eventuellen Epidemien zu isolieren. Sie ist
viereckig angelegt und mit runden und eckigen Zinnentürmen
geschützt. Die Stadtmauer besitzt neun Tore, das
beeindruckendste davon ist das des Alcázars. Im
Jahre 1884 wurde sie zum Nationalen Baudenkmal erklärt.
Das älteste
Beispiel einer Kathedrale der spanischen
Gotik. Der Bau wurde im romanischen Stil begonnen. Später übernahm
Meister Fruchel die Aufsicht des Bauprojekts und errichtete
eine der ersten gotischen Kathedralen Kastiliens. Das
Chorhaupt der Kathedrale ist in die Stadtmauer integriert,
wodurch das Gotteshaus Teil der Verteidigungseinrichtungen
der Stadt war.
Salamanca, es
handelt sich um eine der ältesten Universitätsstädte Spaniens,
die in ihren monumentalen Straßen voller Kirchen,
Paläste, Schulen und herrschaftlichen Häusern
immer noch einen jungen und gelehrten Geist beherbergt.
Diese Stadt, Welterbe und im Jahr 2002 Europäische
Kulturstadt, dient als perfekter Ausgangspunkt,
um die ganze Provinz kennen zu lernen.